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| Unser neuer Bürgermeister - Wieder ein junges Dorfoberhaupt |
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19.06.08
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In Todesfelde regiert weiter die „Jugend“: Mit dem 37-jährigen Carsten Wittern (CDU) hat die Gemeindevertretung am Dienstag wieder einen vergleichsweise jungen Bürgermeisters ins Amt gewählt. Wittern ist Nachfolger von Claus-Peter Dieck (CDU). Der 41-Jährige war vor zehn Jahren ebenfalls als Youngster zum Bürgermeister gewählt worden, stand jetzt aber nicht wieder für den Posten zur Verfügung. Wittern erhielt in der von der SPD beantragten geheimen Abstimmung neun Ja- und zwei Nein-Stimmen. Die CDU verfügt in der Gemeindevertretung über fünf Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft AKPV jeweils über drei. „Mit dem Ergebnis kann ich leben, das ist eine feste Basis für eine gute Zusammenarbeit“, sagt der „Neue“ gestern den LN. Er wolle die überfraktionelle Arbeit, wie sie bisher funktioniert habe, fortsetzen.
Wittern, der als IT-Systemkaufmann arbeitet, sieht für die kommenden fünf Jahre große Herausforderungen auf die Gemeinde zukommen. Unter anderem gehe es um die Zukunft des Schulzentrums in Leezen und die Streckenführung der Autobahn 20, die Todesfelde maßgeblich berührt. Zudem gehe es darum, den Radweg in die Nachbargemeinde Bark zu realisieren und das Regenrückhaltebecken zu sanieren. Auffällig ist in Todesfelde, dass drei von fünf ständigen Ausschüssen von bürgerlichen Mitgliedern geführt werden. „Unter den Bürgern sind viele gute Leute, deren Fachwissen wollen wir einbinden“, so Wittern. So sitzen die „Bürgerlichen“ Doris Schümann (CDU, Kultur), Torsten Grube (SPD, Bau und Planung) und Kirsten Pirdzuhn (CDU) Ausschüssen vor, im Finanzausschuss ist es Claus-Peter Dieck, im Wege- und Umweltausschuss Karl-Heinz Ziegenbein (AKPV). Ziegenbein wurde auch zum ersten Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt, zweite Stellvertreterin ist Rita Höpcke (SPD).
(Bericht LN vom 18. Juni 2008)
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