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Patenschaft endete mit Wehmut
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18.05.08
 
Siegerteam des Spiel ohne Grenzen
Siegerteam des Spiel ohne Grenzen
Abschiednehmen tut weh, auch einem Dorf. Wehmütig blickten Patenschaftsausschussvorsitzender Karl-Heinz Ziegenbein und Bürgermeister ClausPeter Dieck auf die 33-jährige Patenschaft zur 2. Batterie des Panzerartilleriebataillons 515 zurück. Was 1976 mit einem geblasenen Zapfenstreich begann, endete am Sonnabend in einem Festakt. Symbolisch wurden auf dem Dorfplatz die Fahnen der Gemeinde und der Batterie eingeholt.
Es sei in all den Jahren gelungen, ein gutes Verhältnis zu den Soldaten aufzubauen, resümierten Ziegenbein und Dieck. Freundschaftliche Bande, wie einst in der Patenschaftsurkunde beschrieben hätten die gemeinsame Zeit geprägt. Grund für das Ende ist die Auflösung des in Kellinghusen stationierten Bataillons zum 30. Juni.
Die Zeromonie auf dem Dorfplatz umrahmten Lieder des Frauen- und Männerchores sowie der Feuerwehr-Musikzug. Den sysmbolischen Aktionen war auf dem Sportplatz das schon traditionelle "Spiel ohne Grenzen" zwischen Mannschaften des Dorfes und der Soldaten vorausgegangen. Wassertransport in Eimern, das Werfen von Kleiderbügeln oder das Gehen mit verschnürten Füßen waren einige der Aufgaben. 13 Teams machten begeistert mit - trotz Dauerregens.
Die Spannung stieg als die Sieger bekanntgegeben wurden. Den ersten Platzbelegten die Soldaten vor dem Team der Gemeindevertretung und den Abräumern aus der Mühlenstraße.
(Text - Kr - SZ vom 19.05.2008)

Axel Bernstein, MdL
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